Ärzteinformationen

Als Fachärzte für Strahlentherapie bieten wir Ihnen und Ihren Patienten eine heimatnahe Behandlung mit modernster Ausstattung auf höchstem Niveau an. Wir bieten unter anderem Einzeit-Radiochirurgie oder stereotaktische fraktionierte Radiochirurgie von verschiedenen Metastasen oder Bronchialkarzinomen im Frühstadium an, ebenso wie IGRT (image-guided radiotherapy), VMAT (volumetric modulated arc therapy), Atemgating, hypofraktioniert-akzelerierte Radiotherapie z. B. von Mamma- und Prostatakarzinom. Bei den meisten Patienten lässt sich mit neuen Bestrahlungstechniken oder -fraktionierungen, kleineren Sicherheitsabständen in Kombination mit sehr präziser, CBCT-gesteuerter Bestrahlung oder Durchführung der Therapie in nur einer Atemphase ein deutlich besseres Verhältnis von Wirkung zu Toxizität erzielen, als dies noch vor einigen Jahren denkbar war.

Unser Behandlungsspektrum reicht von Reizbestrahlung bei benigner entzündlicher Erkrankungen wie z. B. Arthroseschmerzen und Fersensporn bis zu Bestrahlungen sämtlicher Krebserkrankungen im ganzen Spektrum der Indikationen.

Für individuelle Fallbesprechungen nehmen wir wöchentlich an den Tumorkonferenzen und stehen Ihnen gerne jederzeit auch telefonisch zur Verfügung.

Wir arbeiten gerne einen auf Ihren Patienten abgestimmten, individuellen Behandlungsplan mit Ihnen aus.

Unsere Ziele sind
  • heimatnahe Patientenversorgung
  • fachärztliche Mitbetreuung
  • interdisziplinäres Handeln
  • kollegiale Unterstützung
  • kurze Wege
  • persönliche, zeitnahe Kontakte und
  • schonende Behandlung.

Sollten Sie entsprechende Nachfragen haben und den Austausch suchen, steht Ihnen Frau Dr. Grajda zusammen mit Ihrem Ärzte- und Praxisteam gerne zur Verfügung.

 

Unser Behandlungsspektrum auf einen Blick finden Sie hier

 


 

Wissenswertes

 

Patienten mit vereinzelten Metastasen haben dank Hochpräzisionsbestrahlung Aussicht auf Heilung

Für medizinischen Laien bedeutet Metastasierung, dass ein Patient keine Aussicht auf Heilung hat. Dass das nicht immer der Fall sein muss, wird auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) 2018 in Leipzig von Prof. Dr. Matthias Guckenberger, Direktor der Klinik für Radioonkologie, UniversitätsSpital Zürich, erläutert werden: „Wir wissen heute, dass es Patientengruppen gibt, die zwar Metastasen haben, aber dank moderner Hochpräzisions-Radiotherapie geheilt werden können.“ Univ.-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs, Pressesprecherin der DEGRO, ergänzt: „Die moderne Radioonkologie trägt heute maßgeblich zur Prognoseverbesserung dieser Patienten bei“. …mehr lesen

 

Auf dem Weg zu einer personalisierten Strahlentherapie

„Eine personalisierte Therapie, die gezielt die molekularbiologische Eigenschaften von Tumorzellen ausnutzt, könnte künftig – ähnlich wie bereits in der medikamentösen Krebstherapie – in der Strahlentherapie relevant werden“, erklärt DEGRO-Pressesprecherin, Univ.-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs. Denn auch die Strahlensensibilität von Tumorzellen scheint von biomolekularen Merkmalen abhängig zu sein. Auf dem DEGRO-Kongress 2018 ist das Thema „personalisierte Radiotherapie“ daher ein vieldiskutierter Programmpunkt. Derzeit wird untersucht, von welchen molekularen Eigenschaften das Ansprechen einer Tumorart auf die Bestrahlung abhängt. Erste Ansätze gibt es beim Oropharynx-Karzinom. …mehr lesen

Strahlentherapie wird als Ersttherapie bei Prostatakrebs noch immer unterschätzt

Viele Männer mit Tumoren, die auf die Prostata begrenzt sind und keine Metastasen gebildet haben, entscheiden sich immer noch für die Operation als „Firstline“-Therapie. Und dies, obwohl die Strahlentherapie ebenso effektiv wie die OP ist und mit einer geringeren Inkontinenz- und Impotenzrate einhergeht. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in Berlin wurde daher u.a. diskutiert, wie die moderne Strahlentherapie als Ersttherapie stärker in den Fokus der Patienten und Behandler gerückt werden kann. …mehr lesen

 

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von DEGRO, Berlin