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Strahlentherapie nicht aus Sorge vor Corona verschieben!

2021-01-22T14:26:16+01:00

Viele Patientinnen und Patienten zögern aus Angst vor SARS-CoV-2 notwendige Therapien hinaus, sogar Krebstherapien. Auch Strahlentherapien werden verschoben, obwohl die Ansteckungsgefahr in den Strahlenkliniken gering ist und ein Therapieaufschub zu einer schlechteren Prognose führen kann. Die DEGRO rät Betroffenen, die Krebstherapien durchzuführen, unter strikter Einhaltung der AHA-Regeln in den Kliniken. Bei großer Sorge und sehr schlechtem Allgemeinzustand sollte das Gespräch mit dem behandelndem Radioonkologen gesucht werden, um eine individuelle Risikobewertung vorzunehmen. In einigen Fällen kann eine Änderung der Fraktionierung oder Verkürzung der Therapie erfolgen.

Strahlentherapie nicht aus Sorge vor Corona verschieben!2021-01-22T14:26:16+01:00

Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten

2021-01-13T09:34:21+01:00

In der aktuell veröffentlichten Studie von Hanna et al. im British Medical Journal (*) wurde der Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten in einer retrospektiven Meta-Analyse von über 2000 Artikeln in einem Zeitraum von 20 Jahren (2000 bis 04/2020) untersucht. Betrachtet wurden die häufigsten Tumorentitäten (Blase, Brust, Lunge, Colon, Rektum, Kopf-Hals, Zervix). Wegen des meist indolenten Verlaufs wurde das Prostatakarzinom bewusst ausgeschlossen. Der negative Effekt des Zeitverzugs aller drei Anti-Tumortherapien (OP, Strahlentherapie, Systemtherapie) wurde in 4-wöchigen Intervallen gemessen. Ergebnis: Bei allen drei Therapieformen führte ein Zeitverzug von 4 Wochen zu einer signifikant erhöhten Sterberate.

Einfluss des Zeitverzugs von Diagnosestellung bis zum Therapiebeginn auf die Sterberate bei Krebspatienten2021-01-13T09:34:21+01:00

Die Kraft von Strahlen: DEGRO würdigt W. Conrad Röntgen als Nestor

2020-11-03T15:38:07+01:00

Am 8. November 1895 beobachtete Wilhelm Conrad Röntgen bei einem Experiment Leuchteffekte eigentlich unsichtbarer Strahlen. Nur sechs Jahre später, nach Veröffentlichung seiner Arbeit „Über eine neue Art von Strahlen“, erhielt er 1901 dafür den ersten Nobelpreis für Physik. In der Begründung des Komitees wurde damals die praktische Bedeutung der Entdeckung hervorgehoben. Weil diese auch heute noch, 125 Jahre nachdem dieser Meilenstein gesetzt wurde, für die medizinische Diagnostik und Therapie von unschätzbarem Wert ist, würdigt und ehrt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO) W. Conrad Röntgen als ihren Nestor.

Die Kraft von Strahlen: DEGRO würdigt W. Conrad Röntgen als Nestor2020-11-03T15:38:07+01:00

Modernste Technik, Zuwendung, Erfahrung und Kompetenz – für Ihre Gesundheit!

2020-05-13T16:26:20+02:00

Seit einem Jahr betreibt das RadioOnkologieNetzwerk (RON) nun die Strahlentherapie in Osnabrück. Gestartet hat die Praxis damals gleich mit einem Paukenschlag: Das Netzwerk hat das amerikanische Gerät Halcyon gekauft, ein Hochleistungsgerät, das besonders präzise bestrahlt und das nach wie vor eine Seltenheit in ganz Deutschland ist. Wir haben bei Chefärztin Dr. Aneta Grajda nachgefragt, wie das Jahr gelaufen ist…

Modernste Technik, Zuwendung, Erfahrung und Kompetenz – für Ihre Gesundheit!2020-05-13T16:26:20+02:00

1-jähriges der Strahlentherapie Osnabrück

2020-05-13T16:29:05+02:00

Das erste Jahr verging wie im Flug: Umbau und Renovierung, Einbau unseres neuen Linearbeschleunigers, Aufbau eines neuen Teams, die Herauslösung aus der Struktur der Paracelsusklinik, das Knüpfen neuer Kontakte und nicht zuletzt die Behandlung all unserer Patienten haben uns die Zeit fast vergessen lassen. Nun möchten wir innehalten und im Rückblick auf das erste gemeinsame Jahr uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihr Vertrauen bedanken. Ihr Team der Strahlentherapie Osnabrück

1-jähriges der Strahlentherapie Osnabrück2020-05-13T16:29:05+02:00

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs

2019-07-12T18:15:13+02:00

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs Eine neue Studie [1] präsentiert das längerfristige Ergebnis der ersten randomisierten Studie zur lokalen Behandlung von Metastasen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit maximal drei Metastasen zusätzlich zur Chemotherapie. Die zusätzliche lokal konsolidierende Therapie (in über 85% der Fälle handelte es sich um eine Hochpräzisionsbestrahlung) zeigte sich dabei hocheffektiv und verlängerte das Gesamtüberleben der Patienten signifikant. Das Ergebnis fiel bereits bei einer relativ kleinen Zahl an Patienten so deutlich aus, dass die Studie vorzeitig beendet wurde. Lt. DEGRO-Präsident sollte dieses Studienergebnis Eingang in die Leitlinien finden.

Strahlentherapie verdoppelt Überlebenszeit bei oligometastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs2019-07-12T18:15:13+02:00

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls

2019-07-01T16:26:53+02:00

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls Einführung- digitale Terminbuchung für Erstgespräche und Nachsorge Den nächsten Sommerurlaub buchen, die Lieblingsschuhe kaufen, ein Taxi bestellen oder das Essen nach Hause liefern lassen – über das Internet ist vieles möglich und trägt zur Vereinfachung des Alltags bei. Warum nicht auch Termine zum Erstgespräch oder zur Nachsorge in der Strahlentherapie Ostalb online vereinbaren, dachten sich die Mediziner und Praxisinhaber Dr. med. Sandra Röddiger und Dr. med. Ralf Kurek. Mit dem digitalen Terminmanagementservice von „Doctolib“ profitiert nicht nur die Strahlentherapie Ostalb, sondern auch zuweisende Ärzte und nicht zuletzt die Patienten. Arztpraxen sind mit einer Vielzahl täglicher Herausforderungen konfrontiert.

Die Strahlentherapie Ostalb stellt digitale Weichen im Sinne des Patientenwohls2019-07-01T16:26:53+02:00

Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität

2019-06-17T11:55:25+02:00

"Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität" Die Altersentwicklung in Deutschland wird künftig für die medizinische Versorgung eine Herausforderung darstellen. Gerade bei der Krebsbehandlung wird zurzeit diskutiert, wie mit dem „grauen Tsunami“, der erwarteten drastischen Zunahme älterer Patienten, umzugehen ist. Im Rahmen patientenzentrierter, interdisziplinärer Versorgungskonzepte ist die Strahlentherapie eine effektive Möglichkeit, Leben zu verlängern ohne dabei die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Wie wichtig aber ein spezialisiertes, individuelles geriatrisch-onkologisches Betreuungskonzept für die Lebensqualität in der Zeit nach der Bestrahlung ist, zeigen nun Daten aus der PIVOG-Folgestudie – vorgestellt auf dem DEGRO-Kongress 2019.

Strahlentherapie im Alter – Fokus auf die Lebensqualität2019-06-17T11:55:25+02:00

Hochpräzisionsbestrahlung ersetzt Metastasen-OP

2019-06-17T11:54:07+02:00

"Hochpräzisionsbestrahlung ersetzt Metastasen-OP" Die sogenannte ablative Strahlentherapie kann mit der Technik der Stereotaxie Tumor oder Metastasen mit der gleichen Präzision eines Skalpells entfernen. Das Verfahren ist bereits bei Hirntumoren und Hirnmetastasen im Einsatz und kann offensichtlich auch bei bestimmten Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eine wirksame und sogar nebenwirkungsärmere Option darstellen. Darüber hinaus ist der kombinierte Einsatz von Bestrahlung und zielgerichteten Medikamenten ein vielversprechender Ansatz für die Zukunft, wie Studiendaten zeigen, die auf der DEGRO-Jahrestagung in Münster vorgestellt werden.

Hochpräzisionsbestrahlung ersetzt Metastasen-OP2019-06-17T11:54:07+02:00

Strahlentherapie beim Hodgkin-Lymphom – ist weniger manchmal mehr?

2019-06-17T11:58:55+02:00

"Strahlentherapie beim Hodgkin-Lymphom – ist weniger manchmal mehr?" Das Hodgkin-Lymphom, eine Form des Lymphdrüsenkrebses, ist eine der häufigsten Krebserkrankungen im jungen Erwachsenenalter. Durch moderne Behandlungskonzepte sind die Heilungsaussichten heute groß und die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei mehr als 90%. Mögliche Spätfolgen der Behandlung – wie Organschäden und Zweitmalignome – erlangen dadurch zunehmende Bedeutung für die Lebensqualität und Langzeitmortalität. Entsprechend wird in klinischen Studien eine mögliche Therapie-Deeskalation erprobt. Der aktuelle Behandlungsstandard des Hodgkin-Lymphoms sowie aktuelle Perspektiven der klinischen und experimentellen Forschung werden auf dem diesjährigen Jahreskongress der DEGRO thematisiert.

Strahlentherapie beim Hodgkin-Lymphom – ist weniger manchmal mehr?2019-06-17T11:58:55+02:00
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